Bloß keine Zeit verlieren

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5 Tipps für die ideale Zeit- und Kostenplanung auf der Baustelle

Täglich füllen Berichte zu Bauverzögerungen die Zeitungen. Die Gründe reichen von fehlenden Genehmigungen bis zu Materialmangel. Gegenüber externen Fehlern und Lieferkettenproblemen sind Elektriker, Trockenbauer und Dachdecker machtlos. Viele Faktoren kannst du jedoch selbst beeinflussen. Wir zeigen dir anhand von fünf hilfreichen Tipps, was du selbst tun kannst, um Zeit- und Kostenfresser zu vermeiden.

Tipp 1: Befestigungsmittel treffsicher definieren und zügig beschaffen
Bei einem neuen Projekt ist nicht immer sofort offensichtlich, welches Befestigungsmittel sich für den konkreten Fall eignet. Fragen wie „Welche KIammerart wähle ich zur Befestigung einer 18 Millimeter dicken Sperrholzplatte im überdachten Außenbereich?“ und „Welcher Streifennagel eignet sich bei der Errichtung eines Satteldaches in Küstennähe?“ solltest du bereits vor der Materialbeschaffung im Fachhandel beantworten. Denn wer vor Ort lange suchen muss, verliert wertvolle Zeit auf der Baustelle. Damit die Recherche für das geeignete Befestigungsmittel möglichst treffsicher und schnell gelingt, können praktische Apps wie i-SELECT von ITW Befestigungssysteme helfen. Der neue Onlineberater für Befestigungsmittel von haubold und Paslode empfiehlt in fünf Schritten die geeignete Klammer oder den passenden Nagel für die Befestigung der Dachlattung und von Werkstoffplatten aus Holz und Gips. Dabei berücksichtigt die App geltende Normen und Regeln: So orientiert sich die Auswahl der Verbindungsart für die Dachlattung zum Beispiel an dem Regelwerk „Hinweise Holz und Holzwerkstoffe“ des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH). Sind zentrale Fragen wie zur Windzone, Dachart und Plattendicke mit wenigen Klicks beantwortet, zeigt das System eine Auswahl der geeigneten Befestigungsmittel an. So ersetzt die App aufwändige Eigenrecherche und reduziert die Fehleranfälligkeit bei der Wahl des geeigneten Befestigungsmittels auf ein Minimum. Damit vermeidest du Verzögerungen aufgrund von falsch gewähltem Material.

Cleverer mobiler Befestigungsberater: Mithilfe der App i-SELECT können Trockenbauer und Dachdecker schnell und sicher das richtige Befestigungsmittel für ihr nächstes Projekt definieren. Foto: ITW Befestigungssysteme GmbH

Tipp 2: Materialversogung vorausschauend planen
Viele Baustellen unterliegen einem straffen Zeitmanagement. Umso wichtiger ist es, dass das Material in ausreichender Menge und zum richtigen Zeitpunkt verfügbar ist. Daher gilt in diesem Punkt: Du solltest die Materialbeschaffung möglichst vorausschauend planen, eventuelle Verzögerungen – zum Beispiel durch Lieferengpässe – im Blick haben und proaktiv gegensteuern, falls sich eine Schieflage abzeichnet. So lässt sich das Risiko von zeit- und kostenfressenden Bauverzögerungen aufgrund von fehlendem Material zwar nicht immer gänzlich ausschließen, aber deutlich minimieren. Informationen zur aktuellen Marktlage und zu möglichen Herausforderungen erhältst du beispielsweise auch bei versierten Fachhändlern.

Wer bei der Materialbeschaffung clever und vorausschauend plant, kann die Aufträge auf der Baustelle punktgenau ausführen und überzeugt mit idealem Zeit- und Kostenmanagement. Foto: ITW Befestigungssysteme GmbH

Tipp 3: Die richtige Technik spart Zeit bei Elektro- und Trockenbau-Vorarbeiten
Dieser Tipp lässt sich mit drei Worten zusammenfassen: Nageln statt Bohren. Beim Bohren und Dübeln fallen verschiedene Arbeitsschritte an, die unnötig viel Zeit kosten und sich vermeiden lassen. Denn mit einem Gasnagler lassen sich beispielsweise Kabelkanäle oder Trockenbauprofile in nur einem Arbeitsschritt montieren. Das Befestigungselement wird dabei an der gewünschten Stelle positioniert, der Nagel gesetzt und schon geht es weiter zur nächsten Befestigung. Weil man damit mindestens sechsmal schneller arbeiten kann als beim Bohren und Dübeln, ist die Zeitersparnis enorm. Wenn du auf diese Technik umsteigst, kannst du die Arbeiten auf der Baustelle zügig abschließen und deine Projekte hinsichtlich Zeit- und Kostenplanung völlig anders kalkulieren.

Die Gasnageltechnik ermöglicht im Vergleich zum herkömmlichen Bohren und Dübeln ein mindestens sechsmal schnelleres Arbeiten. Damit lassen sich die Baustellenaufenthalte deutlich verkürzen. Foto: ITW Befestigungssysteme GmbH

Tipp 4: Qualitätsprodukte verwenden und Wartungsservice nutzen
Wenn im laufenden Baustellenbetrieb ein wichtiges Gerät kaputt geht, ist das nicht nur ärgerlich, sondern kostet bares Geld. Doch unvorhergesehene Geräteausfälle lassen sich vermeiden. Grundsätzlich gilt: nur mit Qualitätsgeräten arbeiten. Es lohnt sich, vor der Anschaffung online zu recherchieren, welche Geräte dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Ausführliche Produktinformationen zu Klammergeräten, Gasnaglern oder Diamant-Schlitzsägen kannst du beispielsweise hier abrufen. Für die Funktionsfähigkeit und Langlebigkeit deiner Geräte ist es zudem wichtig, dass das Zubehör ideal auf diese abgestimmt ist. Auch die Wahl des Befestigungsmittels spielt eine zentrale Rolle. Denn wer sich hier für günstige, vermeintlich gleichwertige Alternativen entscheidet, läuft Gefahr, später nacharbeiten zu müssen. Damit die Geräte lange störungsfrei und zuverlässig arbeiten, solltest du regelmäßig auch einen kostenlosen Gerätecheck und Wartungsservice nutzen. Einige Fachhändler bieten den so genannten ISP-Tag an. ISP steht für IMPULSE/PULSA Service Plus®. Du bringst dein IMPULSE- oder PULSA-Gerät am Service-Tag zum Händler und holst es später wieder ab – nach Service-Check und gründlicher Reinigung. Eine weitere Möglichkeit ist der Full-Original-Service (FOS) der ITW Befestigungssysteme GmbH. Dieser bietet im Anschluss an eine kostenlose Geräteregistrierung eine Komplettgarantie für Reparatur- und Wartungsarbeiten von bis zu drei Jahren. Darüber hinaus enthält FOS einen zusätzlichen Reparaturkosten-Schutz, der im Anschluss an die Garantie einen gedeckelten Preis für Leistungen aller Art garantiert. Übrigens: FOS-registrierte Geräte werden am Wunschort abgeholt und im Regelfall innerhalb von 48 Stunden repariert. So kann es auf der Baustelle schnell weitergehen, falls ein Gerät doch einmal ausfällt.

Mit dem FOS-System der ITW sparen Betriebe Zeit und Geld. So werden kaputte Geräte an einem Wunschort abgeholt und schnell und fachmännisch repariert. Foto: ITW Befestigungssysteme GmbH

Tipp 5: Materialdiebstahl vorbeugen
In unserem fünften und letzten Tipp geht es um das Thema Materialdiebstahl. Denn sobald das Baumaterial auf der Baustelle lagert, ist es einem hohen Diebstahlrisiko ausgesetzt. Wird es gestohlen, ist der finanzielle und planerische Schaden groß. Grundsätzlich sollten Geräte und Material nur auf der Baustelle verbleiben, wenn sich keine andere Lösung findet. Weil sich dies aber oft nicht anders regeln lässt, setzen immer mehr Baustellenbetreiber auf eine mobile Videoüberwachung. Diese besteht zum Beispiel aus Kameratürmen, die das gesamte Areal überwachen und Unbefugte laut und deutlich zum Verlassen des Geländes aufrufen. Falls du künftig auf einer Baustelle tätig bist, die noch nicht von einem Kamerasystem gesichert wird, könnte es sich in deinem eigenen Interesse lohnen, den Baustellenbetreiber auf die einfache Möglichkeit der gezielten Videoüberwachung hinzuweisen. Dies ist ein weiterer Punkt, bei dem du aktiv tätig werden kannst, um potenzielle Zeit- und Kostenfresser auf der Baustelle zu vermeiden. Übrigens: FOS-registrierte Geräte werden mit Seriennummer im ITW-System hinterlegt und lassen sich dem rechtmäßigen Eigentümer so jederzeit zuordnen, falls sie zur Reparatur gebracht werden.

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